Vita Deutsch
TONI SALAR-VERDÚ
Künstlerischer Leiter des Orquesta Barroca de Galicia und seit 2005 erste Klarinette von Concerto Köln, erwarb Toni Salar-Verdú seine erste musikalische Ausbildung in der Heimatstadt Alicante. Er setzte das Studium der Klarinette in Madrid und Salamanca fort, wo er auch Musikwissenschaft absolvierte. Dann spezialisierte er sich auf die Aufführungspraxis Alter Musik, indem er die Meisterklassen für Klarinette und Kammermusik an dem Royale Conservatoire in Den Haag besuchte. Weiterhin nahm er an dem Dirigierkurs in Namur teil.
Toni Salar-Verdú spielt eine wichtige Rolle in Kammermusikensembles wie Mörike Ensemble, The New Hyperion Trio, das Hammerklavier-Duo mit Alexander Puliaev und das Sextett Nachtmusique, mit dem er in ganzer Europa und Amerika auftritt und für die Schallplattenfirma Glossa aufnimmt.
Als Freiberufler spielt er regelmäßig in den wichtigsten Orchestern auf historischen Instrumenten, wie Orchestra of the Eighteenth Century, Anima Eterna, The King’s Consort, Akademie für Alte Musik Berlin, Ensemble Matheus, Freiburger Barockorchester, La Petite Bande, Orchestre des Champs-Elysées, Das Neue Orchester, Concerto Italiano, Orquesta Barroca de Sevilla, De Nederlandse Bach Vereniging, Estil Concertant, Die Kölner Akademie, El Aire Español, Ensemble Baroque de Limoges, Pacific Baroque Orchestra Vancouver, Les Agréments. Mit diesen Orchestern gastiert er in den berühmtesten internationalen Festspielen Alter Musik und nimmt für zahlreiche Labels auf.
Von 2000 bis 2005 hat Toni Salar-Verdú an den Internationalen Musikkursen Martín Codáx in Cuenca (Spanien) und in der Meisterklasse für Klarinette der Musikschule in Brasilia gelehrt. Im Juli 2007 ist er als Gastdozent zu der Internationalen Sommerakademie Alter Musik in Warsawa – Wilanowie eingeladen worden. Er arbeitet für die Zeitschrift der Spanischen Gesellschaft für das Studium und die Entwicklung der Klarinette (ADEC – Asociación para el estudio y el desarrollo del clarinete) und hat sich auf die Wiederentdeckung der in Vergessenheit geratenen musikalischen Erbe des 17. und des 18. Jhts. konzentriert.
